Airbnb in Thailand ist illegal

Foto: Manager Online

Wer eine Reise nach Thailand buchen möchte, der wird vielleicht auch auf die Idee kommen eine Unterkunft via Airbnb in Thailand zu buchen. Warum dies allerdings nicht ganz konform mit den derzeitigen Thailändischen Gesetzen ist, lest ihr hier.

Was ist überhaupt Airbnb?

Airbnb ist eine Internet Plattform, die es privaten Leuten ermöglicht, ihre eigene Unterkunft oder ein Privatzimmer zu vermieten. Wenn du z. B. in den Urlaub fährst, kannst du deine Wohnung über Airbnb inserieren und somit nebenher Geld verdienen. Du kannst aber auch ein Zimmer deiner Wohnung inserieren, während du selber vor Ort bist und somit ein wenig Geld nebenher verdienen.

Hier kannst du richtig schöne Unterkünfte finden, die von privat vermietet werden für kleines Geld. Ich nutze Airbnb eigentlich schon immer zum Reisen. Ich bin schon in 23 Unterkünften auf der ganzen Welt gewesen unter anderem auch Thailand. Airbnb ist eine klasse Sache für Backpacker oder für small Budget Urlauber. Allerdings wird es immer wieder in Ländern verboten, weil die Plattform missbraucht wird.

Warum ist Airbnb in Thailand illegal?

Viele nutzen den eigentlich sinn der Plattform aus, um ein Business darauf auf zu bauen. Es gibt viele Anbieter, da spreche ich aus eigener Erfahrung, die mehr als eine Unterkunft anbieten. Manchmal sind es auch 10-20 oder Hunderte. Diese Leute handeln nicht mehr im Sinne der AGB von Airbnb und das schadet den Hotellerie betrieben wie auch den Regierungen der jeweiligen Ländern. Die Einnahmen die bei den Hotellerie betrieben fehlen, fehlen auch an Steuereinnahmen. den Wer Thailand schon mal bereist ist, der weiß das es an einigen stellen wirklich am Geld fehlt. Thailand ist ein Land was sich zum Hauptteil von Tourismus finanziert. Da auf Airbnb viele Privatleute ihre Unterkünfte zur Verfügung stellen und man nicht alle kontrollieren kann, ob sie dafür auch steuern bezahlen, schalten manche Länder den Dienst einfach ab bzw. verbieten den Gebrauch von Airbnb. So ist es auch in Thailand.

Im Jahr 2015 hatte die Airbnb Plattform 55.000 Einträge in Thailand. 2016 haben bei Airbnb mehr als 982.000 Gäste eine Unterkunft bei Airbnb gebucht, was eine Steigerung um 150 % zum Vorjahr ist. Airbnb ist inzwischen zu einer der erfolgreichsten Alternative für einen Hotel Aufenthalt geworden. Ich muss sagen, ich nutze das Angebot bis heute und ich sehe das genau so. Ich habe mir schon Unmengen an Geld gespart in meinen Urlauben, weil ich lieber eine Unterkunft bei Airbnb genommen habe als in ein Hotel ein zu checken. Den einen freut es, den anderen schadet es enorm.

Was passiert wenn ich dennoch über Airbnb buche?

Mir ist kein Fall bekannt, der tatsächlich zu negativen folgen für den Mieter einer solchen Unterkunft führte. für Vermieter, in denen Eigentumswohnungen für weniger als einen Monat vermietet wurden, droht dem Wohnungsbesitzer eine Geldstrafe von 5.000 Baht. Hinzu kommt eine Strafgebühr von 500 Baht pro Tag für einen Zeitraum von 20 Tagen, wodurch sich die Gesamtstrafe auf 15.000 Baht erhöht. Was durch einen Gerichtsbeschluss aus Hua Hin festgelegt wurde, der es verbietet, Unterkünfte über Airbnb unter einem Monat an zu bieten.

Ich war selber ende 2018 in Thailand und habe insgesamt vier Unterkünfte innerhalb von 3 Wochen bezogen. Ich wusste zu dem Zeitpunkt nichts von dem verbot von Airbnb. Mir ist auch nichts passiert, was aber nicht heißt, das nicht doch etwas passieren hätte können. Deswegen würde ich euch auch nicht empfehlen eine Unterkunft über Airbnb Tage oder Wochenweiße in Thailand zu buchen.

Gibt es dennoch Möglichkeiten über Airbnb in Thailand eine Unterkunft zu buchen?

Der Gerichtsbeschluss verbietet nur das „Tage“ oder „Wochenweiße“ Vermieten von Unterkünften über Airbnb in Thailand. Wenn man allerdings über einen Monat eine Unterkunft über Airbnb bucht, stellt dies kein Problem dar. Man kann also jederzeit ohne schlechtes gewissen eine Unterkunft mit einem Aufenthalt mit mehr als 30 bzw. 31 Tagen in Thailand über Airbnb buchen.

Fazit: Wer also vor hat über Airbnb eine Unterkunft zu buchen, der kann ordentlich Geld sparen. Man sollte allerdings den Gerichtsbeschluss aus Hua Hin berücksichtigen und keine Risiken eingehen und somit mindestens einen Aufenthalt über 30 Tage in einer Unterkunft verbringen. Wer allerdings dennoch in Thailand eine Unterkunft über Airbnb bucht, der sollte sich stets im Klaren sein, das es möglich ist, durch einen blöden Zufall die Unterkunft vorzeitig verlassen zu müssen.

Leider muss ich auch hier sagen, alle Angaben sind selbst recherchiert im Internet unter Berücksichtigung des Gerichtsbeschlusses aus Hua Hin in Bezug auf die Internet Plattform Airbnb. Somit besteht zu den Angaben hier kein Gewähr meiner seits.

Hier geht es zu AirBnB.com
Zum Letzten Beitrag -> Navigation ohne Internet im Urlaubsland

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